KI-Kompetenzrahmen für Ihr Unternehmen
Von KI-Lizenzen zu KI-Kompetenz
Die Schulung nach EU AI Act ist absolviert, die Lizenzen sind verteilt – und trotzdem nutzt nur ein Teil der Belegschaft KI im Arbeitsalltag. Der KI-Kompetenzrahmen legt fest, welche KI-Kompetenzen in Ihrem Unternehmen gebraucht werden, auf welchem Niveau und für wen. Er macht aus punktuellen Tool-Schulungen nachhaltige Kompetenzentwicklung, aus Lizenzen Nutzung – und Fortschritt erstmals messbar.

Nach der EU-AI-Act-Schulung: Was kommt jetzt?
KI im Unternehmen findet nicht mehr auf der grünen Wiese statt. Werkzeuge sind im Einsatz, Leitplanken existieren, erste Erfahrungen sind gemacht – gute wie schlechte. Die meisten Unternehmen haben inzwischen ihrer Pflicht aus Artikel 4 des EU AI Act entsprochen und ihre Mitarbeitenden in KI-Kompetenz geschult.
Diese Schulungen leisten, was sie leisten sollen: Grundverständnis, Risiken, Regeln. Was sie nicht leisten, ist der nächste Schritt. Wie wird eine Sachbearbeiterin in der Schadenbearbeitung mit dem konkreten Werkzeug produktiv? Welche Kompetenz braucht ein Controller, welche eine Führungskraft, welche ein Entwickler – und welche nicht? Eine Schulung für alle beantwortet das nicht.
Mitarbeitende brauchen Kompetenzen, die zu ihrem Arbeitsumfeld passen: zu den Werkzeugen, die bei Ihnen lizenziert sind, zu den Prozessen ihres Fachbereichs, zu den Daten, mit denen sie arbeiten, und zu den Regelungen, die für sie gelten. Genau das beschreibt ein KI-Kompetenzrahmen.
Hinzu kommt: In vielen Unternehmen ist es längst nicht mehr nur ein Werkzeug. Neben dem lizenzierten Copilot entsteht ein Ökosystem aus Chat-Assistenten, Browser-Erweiterungen, Recherche-Tools und Fachanwendungen mit eingebauter KI – teils eingeführt, teils einfach da. Der Kompetenzrahmen tritt diesem Wildwuchs entgegen: Mitarbeitende wissen, welche Werkzeuge sie wofür einsetzen dürfen und wie sie deren Ergebnisse beurteilen. Das Unternehmen gewinnt eine Grundlage, auf der sich Qualifizierung planen lässt.
Was der KI-Kompetenzrahmen leistet
Der Kompetenzrahmen – oft auch KI-Kompetenzmodell genannt – ist Ihre KI-Standortbestimmung und die verbindliche Grundlage für Ihre gesamte KI-Qualifizierung. Er beantwortet drei Fragen: Welche KI-Kompetenzen werden in Ihrem Unternehmen gebraucht? Auf welchem Niveau – je Rolle und je Fachbereich? Und welches Lernformat kann das jeweils leisten? Jedes Lernangebot – vom Drei-Minuten-Nugget bis zum Fachbereichs-Workshop – bekommt darüber seinen Platz.
Grundregel: Das Lernziel bestimmt die Kompetenzstufe. Die Stufe bestimmt das Format.
Der Rahmen setzt nicht auf der grünen Wiese auf. Er schließt an das an, was bei Ihnen bereits gilt: vorhandene Kompetenzmodelle und Lernstrukturen, interne KI-Leitplanken, Vorgaben aus Datenschutz, Recht und Compliance die Werkzeuge, die tatsächlich im Einsatz sind – und die Schulungen und asynchronen Lerneinheiten, die es bei Ihnen schon gibt. Was vorhanden ist, wird eingeordnet, nicht ersetzt.
Im Mittelpunkt steht nicht die Bedienung einzelner Tools, sondern der kritische und konstruktive Umgang mit ihnen: Ergebnisse prüfen, Grenzen kennen, den eigenen Arbeitsprozess einschätzen. Diese Kompetenz überdauert den nächsten Werkzeugwechsel.
Das erhalten Sie
Ein dokumentierter KI-Kompetenzrahmen, den Ihr Unternehmen selbst weiterpflegen kann. Er besteht aus:
Kompetenzstufen: vier verständliche Niveaustufen, orientiert an einer anerkannten Lernzieltaxonomie – vom Einstieg bis zur Befähigung anderer.
Kompetenzfelder: Bereiche, die sich getrennt entwickeln und messen lassen – vom Grundverständnis über den sicheren Umgang bis zur Anwendung im eigenen Fachprozess.
Zielgruppen: nach Rolle und nach Fachbereich, jeweils mit Mindestniveau je Kompetenzfeld.
Kompetenzmatrix: das Herzstück – aus ihr lässt sich direkt ablesen, welche Gruppe welche Lernangebote braucht und welche nicht.
Use Cases aus den Fachbereichen: im Gespräch mit den Fachabteilungen ermittelt – wo KI im realen Arbeitsablauf hilft, wo nicht, und was Mitarbeitende dafür können müssen.
Fragebogen zur Einstufung der Mitarbeitenden: Aufgaben statt Selbsteinschätzung, mit Auswertungslogik – umsetzbar in Ihrem LMS oder mit einem unabhängigen Formular-Tool.
Themenmatrix: Lerninhalte mit Detailtiefe und passendem Format, abgeleitet aus der Kompetenzmatrix – die Grundlage, um Lernmaßnahmen konkret zu planen: nach Kenntnisstand, Kapazität und Reihenfolge.
Nachweis der berücksichtigten Vorgaben: welche Anforderungen eingeflossen sind und wo sie sich im Rahmen wiederfinden – auch als Dokumentation gegenüber Compliance und Betriebsrat.
So gehen wir vor
1. Abgleich mit dem, was gilt. Wir sichten vorhandene Kompetenzmodelle, Leitplanken, rechtliche Vorgaben, die eingesetzten KI-Werkzeuge und bereits vorhandene Schulungen und Selbstlerneinheiten. Nichts wird doppelt entwickelt.
2. Gemeinsame Arbeitstermine mit Ihrem Projektteam. Wir bringen einen strukturierten Vorschlag mit; Ihr Team aus Personalentwicklung, Fachbereichen, IT und Compliance ergänzt Perspektive, Vorgaben und Fachwissen. Die Inhalte entstehen in der gemeinsamen Arbeit, nicht am Reißbrett.
3. Gespräche mit den Fachabteilungen. Wir ermitteln mit den Bereichen, welche Aufgaben sich für KI eignen und welche Kompetenz dafür fehlt. Daraus entstehen Use Cases und Zielniveaus, die zur tatsächlichen Arbeit passen.
4. Dokumentation und Übergabe. Sie erhalten den Rahmen in einer Form, die Sie selbst fortschreiben können – inklusive Empfehlung, mit welchen Lernmaßnahmen Sie starten und in welcher Reihenfolge.
Kompetenzentwicklung messbar machen
Ob eine Schulung gewirkt hat, lässt sich heute in den meisten Unternehmen nicht sagen. Es gibt Teilnahmelisten und Feedbackbögen, aber keinen Maßstab: Welches Niveau sollte eine Rolle erreichen, und wo stand sie vorher? Ohne Zielniveau gibt es keine Messung – nur den Eindruck, dass etwas stattgefunden hat.
Der Kompetenzrahmen liefert diesen Maßstab. Er legt je Rolle und Fachbereich ein Zielniveau fest, der Fragebogen ermittelt den Ausgangsstand, nach den Maßnahmen wird erneut eingestuft. Daraus entstehen Kennzahlen, die Personalentwicklung, Führung und Compliance gleichermaßen verwenden können:
• Anteil der Mitarbeitenden je Bereich, die ihr Zielniveau erreicht haben
• Fortschritt zwischen Erst- und Folgeeinstufung – je Kompetenzfeld, nicht nur pauschal
• Umgesetzte Use Cases aus den Fachbereichsgesprächen
• Nachweis der KI-Kompetenz nach Artikel 4 EU AI Act – belegt, nicht behauptet
Gemessen wird Kompetenz, nicht Produktivität in Prozent. Der Rahmen macht sichtbar, ob Mitarbeitende können, was sie können sollen – die Frage, was das in Euro bringt, beantworten die Use Cases der Fachbereiche.
Warum nicht einfach Schulungen buchen?
Fertige Schulungen haben ihren Platz – und nach dem Kompetenzrahmen treffen sie. Ohne ihn werden sie nach Gefühl gebucht: dieselbe Copilot-Schulung für Sachbearbeitung, Controlling und Führungskräfte, obwohl alle drei etwas anderes brauchen. Wer schon weiter ist, sitzt gelangweilt dabei; wer die Grundlagen nicht hat, bleibt nach der Schulung genauso unsicher wie davor. Das kostet Budget, Arbeitszeit und – schwerer wiegend – die Bereitschaft der Mitarbeitenden, sich noch einmal auf das Thema einzulassen.
Eine Schulung vermittelt ein Werkzeug zu einem Zeitpunkt. Sie beantwortet nicht, wer sie braucht, was danach kommt und ob sie gewirkt hat – ohne Zielniveau und Ausgangsstand gibt es nichts, woran sich Fortschritt messen ließe. Der Kompetenzrahmen liefert genau diese Antworten: Er ordnet Zielgruppen Niveaus zu, schließt vorhandene Angebote an, macht den Stand messbar und legt die Reihenfolge fest. Danach buchen Sie gezielt – die richtige Schulung für die richtige Gruppe, ergänzt um Selbstlerneinheiten und Fachbereichs-Workshops, wo eine Schulung nicht die passende Form ist.
Kurz: Der Rahmen ersetzt keine Schulung. Er sorgt dafür, dass die gebuchten Schulungen wirken.
Für wen ist der KI-Kompetenzrahmen geeignet?
Der KI-Kompetenzrahmen richtet sich an Unternehmen mit mehreren Fachbereichen und Rollen, die KI-Werkzeuge bereits einsetzen oder einführen und ihre Qualifizierung über die Pflichtschulung hinaus strukturieren wollen. Ansprechpartner sind typischerweise Personalentwicklung, HR, Digitalisierungsverantwortliche und die Projektleitung der KI-Einführung. Besonders relevant ist der Rahmen für regulierte Branchen wie Versicherungen, Banken und öffentliche Verwaltung, in denen Kompetenznachweise gefordert sind.
Herstellerunabhängig: Copilot, ChatGPT, Gemini, Claude und mehr
Der Kompetenzrahmen wird für die Werkzeuge entwickelt, die bei Ihnen im Einsatz sind – ob Microsoft 365 Copilot, ChatGPT, Google Gemini, Claude, Amazon Bedrock auf AWS oder eine Kombination daraus. Wo Souveränität und Datenschutz es verlangen, bringen wir Kompetenz für europäische Modelle, die Anthropic-Plattform und Open-Source-Alternativen mit. Ist die Werkzeugentscheidung noch offen, unterstützen wir bei der Auswahl.
Was passiert danach?
Mit dem Kompetenzrahmen endet die Orientierungsphase. Sie wissen als Unternehmen, welche KI-Kompetenzen gebraucht werden, auf welchem Niveau und bei wem – und können auf dieser Grundlage handeln:
• Schulungen gezielt planen: die richtige Maßnahme für die richtige Gruppe, in sinnvoller Reihenfolge, abgestimmt auf Kenntnisstand und Kapazität der Bereiche.
• Lerninhalte für Ihr Learning Management System bereitstellen: aus der Themenmatrix entstehen Selbstlerneinheiten, Lernnuggets und Prüffragen – passend für SAP SuccessFactors, Moodle, Cornerstone, Docebo oder Microsoft Viva Learning, als SCORM-Paket oder nativ im System.
• Mitarbeitende einstufen: der Fragebogen läuft im LMS oder in einem Formular-Tool; das Ergebnis zeigt jeder Person, wo sie steht und was der nächste Schritt ist.
• KI-Roadmap ableiten: Zielgruppen, Formate, Reihenfolge und Verantwortlichkeiten ergeben sich aus der Kompetenzmatrix – die Roadmap ist der umsetzbare Plan, den der Rahmen begründet.
• Fachbereiche einbinden: die ermittelten Use Cases werden in Fachbereichs-Workshops vertieft und in den Arbeitsablauf gebracht.
• Multiplikatoren aufbauen: KI-Champions und Key User erhalten ein klares Profil, welche Kompetenz sie weitergeben sollen.
• Wirkung messen und fortschreiben: die Einstufung wird nach den Maßnahmen wiederholt und zeigt je Bereich, ob das Zielniveau erreicht ist; in der Retrospektive nach drei bis sechs Monaten wird geprüft, was genutzt wird und wo neue Anforderungen entstanden sind. Neue Werkzeuge werden in den Rahmen eingeordnet statt neu geschult.
• Nachweis führen: gegenüber Compliance, Betriebsrat und Aufsicht ist dokumentiert, welche Kompetenz auf welcher Grundlage vermittelt wird.
Für jeden dieser Schritte gibt es bei GEDOPLAN ein passendes Format: [Link: KI-Schulungen] für den Kompetenzaufbau je Zielgruppe und Fachbereich, [Link: Lernformate] für Fachbereichs-Workshops, Selbstlerneinheiten und Begleitung sowie die Qualifizierung von KI-Champions. Roadmap-Termin und Retrospektive lassen sich direkt mit dem Kompetenzrahmen vereinbaren. Ziel ist nachhaltige Kompetenzentwicklung, nicht die nächste punktuelle Tool-Schulung.
Rahmendaten
Der KI-Kompetenzrahmen ist ein Paket mit festem Umfang, benanntem Ergebnis und Festpreis – keine offenen Beratungstage.
Format
Beratungspaket mit moderierten Arbeitsterminen, Festpreis
Bestandteile
Auftaktgespräch und Sichtung vorhandener Vorgaben, Werkzeuge und Lernangebote
Drei moderierte Arbeitstermine mit Ihrem Projektteam (je ein halber Tag)
Gespräche mit bis zu [vier] Fachbereichen zur Ermittlung der Use Cases
Ausarbeitung und Dokumentation durch uns
Ergebnistermin: Vorstellung des Rahmens und Empfehlung für die ersten Maßnahmen
Ergebnis
Dokumentierter KI-Kompetenzrahmen mit Kompetenzmatrix, Use Cases der Fachbereiche, Einstufungsfragebogen (Basis für Vorher-Nachher-Messung), Themenmatrix und Übersicht der berücksichtigten Vorgaben
Laufzeit
ca. 6 Wochen vom Auftakt bis zum Ergebnistermin
Beteiligte auf Kundenseite
Projektteam mit 4 – 8 Personen aus Personalentwicklung, Fachbereichen, IT und Compliance; je Fachbereichsgespräch ein bis zwei Ansprechpersonen
Durchführung
Online oder vor Ort; auf Wunsch über eine in Deutschland gehostete Videokonferenzlösung
Sprache
Deutsch, auf Wunsch Englisch
Preis
[Festpreis] zzgl. Reisekosten bei Durchführung vor Ort
Optional im Paket
Roadmap-Termin: Umsetzungsplan mit Reihenfolge, Formaten und Verantwortlichkeiten
Retrospektive nach drei bis sechs Monaten: Was wird genutzt, was fehlt, was hat sich verändert
Einstieg
Kostenfreies Erstgespräch
Häufige Fragen (FAQ)
Unterscheidet sich der Kompetenzrahmen von der Schulung nach EU AI Act?
Ja. Die Schulung vermittelt Grundverständnis und Regeln für alle. Der Kompetenzrahmen legt darüber hinaus fest, welche Kompetenz welche Rolle in welchem Fachbereich braucht – und mit welchem Lernformat sie erreicht wird. Die Pflichtschulung ist darin ein Baustein, nicht das Ganze.
Brauchen wir dafür ein festgelegtes KI-Werkzeug?
Nein. Der Rahmen wird für die Werkzeuge entwickelt, die Sie einsetzen. Ist die Entscheidung noch offen, unterstützen wir bei der Auswahl und legen den Rahmen so an, dass er den Werkzeugwechsel übersteht.
Bei uns sind mehrere KI-Werkzeuge im Einsatz, teils ungesteuert. Ist das ein Problem?
Das ist der Normalfall. Der Kompetenzrahmen ordnet die vorhandenen Werkzeuge nach Einsatzzweck und Regelungslage ein und legt fest, welche Kompetenz für welche Nutzung nötig ist. So wird aus Wildwuchs ein gesteuertes Ökosystem, ohne dass Sie alles auf ein Werkzeug reduzieren müssen.
Kompetenzrahmen, Kompetenzmodell, Standortbestimmung, Roadmap – wie hängt das zusammen?
Kompetenzrahmen und KI-Kompetenzmodell bezeichnen dasselbe: die Festlegung, welche Kompetenz welche Rolle braucht. Der Rahmen ist zugleich Ihre Standortbestimmung – er hält fest, wo das Unternehmen heute steht, offiziell und inoffiziell. Die KI-Roadmap ist der daraus abgeleitete Umsetzungsplan; sie entsteht im Abschlusstermin und wird als Paketbestandteil oder Folgeleistung erarbeitet.
Lässt sich KI-Kompetenz überhaupt messen?
Ja, wenn ein Maßstab existiert. Der Rahmen definiert Niveaustufen mit prüfbaren Kriterien, der Fragebogen arbeitet mit Aufgaben statt Selbsteinschätzung. Das ergibt keine Nachkommastellen, aber eine belastbare Aussage, ob eine Rolle ihr Zielniveau erreicht hat – und das ist mehr, als eine Teilnahmebescheinigung leistet.
Gehört der Rahmen uns?
Ja. Der Rahmen bleibt Ihr Eigentum und ist so dokumentiert, dass Sie ihn selbst fortschreiben können. Ob Sie die Folgemaßnahmen mit uns, intern oder mit anderen Partnern umsetzen, entscheiden Sie.
Wie viel Zeit muss unser Projektteam einplanen?
Rechnen Sie mit den gemeinsamen Arbeitsterminen zuzüglich kurzer Vor- und Nachbereitung. Die Ausarbeitung zwischen den Terminen übernehmen wir.